Un dat is verrassend. Denn dat Land höört al Johren to de europäische Spitzengrupp bi de Verwaltungsdigitalisierung. Nich, wiel se de spektakulöörste Technik buut – sondern wiel se wat veel Swaarers schafft hebbt: Eenfachmaken!
Meist jeder Nedderlanner bruukt hüüd DigiD, de zentrale digitale Identität vun’t Land. Mit een enkelten Togang köönt Steuersaken, Gesundheitsleistungen, Renten, Bildungsangebote un vele kommunale Leistungen digital erledigt warrn. Dorto kummt MijnOverheid, en zentral digital Postfach för de Snackerie mit Behörden. De Idee dorachter is opfallend eenfach: Börgers schöölt sik nich dorüm kümmern möten, welke Behörde tostännig is or wor en bestimmten Breef bliev. De Verwaltung schall sik so glatt as mööglich in den Alldag infögen. Ok bi de Steuererklärung sünd de Nedderlannen wied. Vele Daten warrt automaatsch vörutfüllt. För Millionen Börgers düert de johrlike Steuererklärung blot en poor Minuten.
Also allens super in’t Land vun de Tulpen? Nee. Denn hier wiest sik ok, welke Schattensieden hoochdigitaliseerte Verwaltungen hebben köönt. In de so nöömte Toeslagenaffaire wurrn över Johren automatiseerte Risikomodelle insett, üm mööglichen Bedrog bi staatliche Leistungen to opdecken. Dat Problem: Dusend Familien wurrn dorbi verkehrt verdächtigt un mit deels existensbedrohliche Torüchforderungen konfronteert.
Siet denn diskuteert de Nedderlannen nich mehr blot dorüm, wodennig Verwaltung wieder digitaliseert un eenfacher maakt warrn kann. Sondern ok dorüm, wodennig se transparent, nakenverfolgbar un fair bliev. En Thema för Regeerungen weltwied!
Bild: Adrien Olichon op Unsplash
Bornen:
- European Commission – eGovernment Benchmark
- OECD – Digital Government Studies
- United Nations – E-Government Survey
- Rijksoverheid – DigiD un MijnOverheid
- Parlamentaire ondervragingscommissie Kinderopvangtoeslag (Toeslagenaffaire)
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