An fehlenden #Digitalisierungsstrategien in Ländern, Kommunen und Städten kann es nicht liegen. Vielleicht sind allerdings gerade sie es, die für die aktuelle Situation mitverantwortlich sind, so paradox das auch klingen mag. Eine Strategie in der Verwaltung zu entwickeln, benötigt zunächst einmal Zeit, denn sie soll ja mindestens ein, besser drei und gerne noch mehr Jahre den Weg weisen. Damit dies möglich ist, muss das Betätigungsfeld relativ gut strukturiert und damit beplanbar sein. Doch die Verwaltungsdigitalisierung steckt noch so sehr in einer Findungsphase, dass eine Strategie in diesem Bereich sehr wahrscheinlich bereits bei ihrer Verabschiedung veraltet sein wird.
Auch für Strategien gibt es Gestaltungsmöglichkeiten, um in volatilen Umfeldern dennoch Halt, Struktur und eine Richtung (vor-)geben zu können. Was die deutsche Verwaltungsdigitalisierung aber vielleicht viel mehr benötigt, ist weniger Strukturierungseifer und Perfektionismus, als vielmehr eine #pragmatischere #Herangehensweise. Denn was aus Sicht einzelner Verwaltungsmitarbeitenden vielleicht noch nicht ihren Ansprüchen genügt, ist für Bürger und Unternehmen vielleicht bereits ein so großer Schritt, dass der #Nutzen wahrgenommen wird und nicht nach dem Haar in der Suppe gesucht wird. Stefanie Klefisch, Stefan Heins, Michael Flach, Michael Deharde, Marius Block
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