Um einmal mit Hermann Hesse zu starten: Jedem Anfang wohnt ein #Zauber inne. Wer eine #Verwaltungsleistung digitalisieren will, kennt vielleicht dieses motivierende Gefühl, wenn deutlich wird, dass die angedachte Lösung wirklich einen möglichen Mehrwert für beide Seiten bereitstellen könnte. Im besten Fall könnte sie sogar Spaß machen und die #Beziehung zwischen Behörde und Bürger oder Unternehmen verbessern.

Von dieser #Begeisterung getrieben wird dann oftmals schnell eine Lösung erarbeitet und damit dann allerdings viel von dem Potenzial verschenkt, das dieser Anfang mit sich bringt. Denn ein Ergebnis kann immer nur so gut sein, wie gewissenhaft wir die Ausgangslage bestimmt haben. Je besser, genauer und intensiver die Bedarfserhebung und Analyse der aktuellen Situation erfolgt, um so besser kann ein positives #Nutzendenerlebnis für die Dienstleistungen des Staates erreicht werden. Erfahrung kann an dieser Stelle entscheidend helfen, diesen Prozess zu verkürzen, ohne das Ergebnis zu verwässern.
Auch bei unseren Projekten in der Verwaltungsdigitalisierung zeigt sich, wie sinnvoll es ist, ein Digitalisierungskonzept vor Entwicklungsstart mit den späteren Nutzenden des Produktes zu validieren. Bei den Mitnahmeeffekten, die daraus entstehen, geht es nicht einzig und allein darum, dass Nutzende das Produkt verstehen und reibungslos anwenden können. Denn das verdreht die Perspektive: Nicht die Verwaltungsleistung steht im Mittelpunkt, sondern die antragstellende Person oder das antragstellende Unternehmen und seine/ihre Bedarfe. Es geht darum, den Bedarf und die dafür angedachten Lösung zu hinterfragen und zu prüfen. Denn nur dann können die Vorteile, die die Digitalisierung bietet, genutzt und unnötige Ausgaben – ein Risiko in der Verwaltungsdigitalisierung – vermieden werden. Stefanie Klefisch, Maximilian Geers, Marius Block, Michael Deharde, Christoph Jansen, Michael Flach, Marc Aschenberner

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