Die #Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland geht ja nun leider nicht im notwendigen Tempo voran. Die Ursache dafür pauschal den #Behörden in die Schuhe zu schieben, ist ungerechtfertigt. Mitarbeitende in Behörden sind genauso Digitalisierungs-affin wie Berufstätige in anderen Branchen. Allerdings sind die #Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten, ungleich komplizierter, was die notwendige Veränderung deutlich erschwert. Beschaffungswege für eine wenigstens zeitgemäße Ausstattung an Rechnern und Software sind lang, wenn sie denn überhaupt möglich sind. Neue Anforderungen und Prozesse parallel zur umfangreichen Arbeitslast einzuführen, ist nicht ohne weiteres möglich. Zudem ist die #Entscheidungsstruktur starrer als in vielen Unternehmen.

Gerade deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir in unseren Gesprächen immer wieder eine große Motivation und #Digitalisierungskompetenz bei den Mitarbeitenden in Behörden erleben. Wie kann es gelingen, dieses Potenzial zu nutzen und zügig einzubinden? Anstatt komplexe und oftmals teure, weil abstimmungsintensive Vorhaben zu starten, ist es in der Regel hilfreich, mit kleinen Projekten zu beginnen, die schnell erste erlebbare Erfolge mit sich bringen. Zielführend sind hierbei vor allem Projekte, die Mehrwerte im Arbeitsalltag der Behörden entfalten. Denn wenn das gelingt, entstehen so schneller Akzeptanz, Bereitschaft und der notwendige Raum, um auch größere Veränderungen angehen zu können. Stefanie Klefisch

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