Fast alle Regierungen reden über KI. (Gut so!)
Aber kaum eine misst den Erfolg. (Und das ist nicht gut!)
Beim Fortschritt geht es immer darum, Dinge besser zu machen. Bei der digitalen Verwaltung also: einfacher, schneller, zugänglicher, kosteneffizienter. Aber warum misst dann kaum eine Regierung, was die KI wirklich bringt?
Laut dem neuen OECD Digital Government Outlook 2026 nutzen inzwischen fast alle OECD-Staaten KI in mindestens einem Regierungsbereich. Aber nur 28 Prozent messen systematisch die finanziellen oder nicht-finanziellen Wirkungen dieser KI-Anwendungen. Das ist bemerkenswert: Denn nirgendwo in der Wirtschaft würde man gigantische Investitionen tätigen, ohne deren Erfolg zu evaluieren. Change braucht immer KPIs – gerade auch bei KI-Anwendungen:
Wird ein Antrag schneller bearbeitet?
Sinkt die Zahl der Rückfragen?
Steigt die Qualität von Entscheidungen?
Oder wird am Ende einfach nur ein zusätzlicher Technologielayer auf bestehende Bürokratie gesetzt?
Bild: Dieses Bild wurde mit AI erstellt.
Quelle:
OECD, Digital Government Outlook 2026, Kapitel „Adopting and governing AI in government“: Nur 28 Prozent der OECD-Länder messen systematisch finanzielle oder nicht-finanzielle Wirkungen ihrer KI-Nutzung in der Verwaltung.
Hier findest du den Text auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/posts/janwegener_digitalisierung-verwaltung-oecd-activity-7477639586693861376-OHiK?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAF-yDsQBgbICDl3wlRGoCQSZHiHxHemNJR8
