Utah!
Nicht Kalifornien, Florida, New York oder Texas. Aber warum ist das so und was können wir in Deutschland und Europa von Utah lernen?
In Utah wird die Digitalisierung der Verwaltung nicht probiert, sondern gelenkt:
· One-Stop-Government: Utah.gov als DIE Anlaufstelle für alle Bürger-Anliegen
Bürger:innen von Utah müssen sich nicht mehr fragen, welche Behörde für was zuständig ist oder sogar mit mehreren Behörden gleichzeitig zu einem Thema kommunizieren. Es gibt eine Plattform für alle Anliegen. Einfach, logisch, menschen-zentriert.
· Produktdenken statt Projektlogik
Digitale Verwaltungsleistungen werden als dauerhafte Produkte verstanden, die kontinuierlich betrieben, verbessert und verantwortet werden. Im Gegensatz zur Projektlogik endet die Verantwortung nicht mit dem Go-Live, sondern beginnt dort erst.
· Nutzerzentrierung als Effizienz- und Vertrauensfaktor
Verständliche, einfache digitale Prozesse senken Rückfragen, Fehlerquoten und Bearbeitungszeiten. Gleichzeitig steigt das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer in staatliche Leistungsfähigkeit.
· Iteratives Vorgehen statt Warten auf Perfektion
Digitale Lösungen werden früh nutzbar gemacht und schrittweise verbessert, statt jahrelang auf vollständige Perfektion zu warten. Das reduziert Risiken, beschleunigt Lernen und erhöht die tatsächliche Wirkung.
Der entscheidende Punkt:
Utah investiert weniger in spektakuläre Innovationen, dafür mehr in Verbindlichkeit, Standards und Betrieb.
Hättet ihr auch gerne eine einzige Plattform für alle Behörden?
Quellen:
Center for Digital Government: Digital States Survey
National Association of State CIOs: State Digital Government Reports
Gartner: Public Sector Digital Government Analysen
Bild: Arturo Rivera für Unsplash
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