So steht es um die EU Digital Identity Wallets.
Die digitale Identität ist der Schlüssel, um einfach, schnell und effizient digitale Leistungen abzurufen (siehe mein Post letzte Woche). Und während bisher jedes Land in Europa an eigenen Lösungen gebastelt hat, kommt nun endlich der EINE FÜR ALLES: eIDAS 2.0. – die EU Digital Identity Wallets.
Was genau ist eIDAS 2.0?
eIDAS 2.0 ist die Weiterentwicklung der bisherigen eIDAS‑Verordnung (ich spare mir die Details) und erweitert das Regelwerk um digitale Identitäten und Wallets, neue Vertrauensdienste und – ganz wichtig – eine verpflichtende Bereitstellung durch alle Mitgliedstaaten. Jeder EU-Bürgerin soll bis spätestens Ende 2026 eine digitale Identitäts-Wallet erhalten können, um dann EU-weit digitale Dienstleistungen nutzen zu können.
Wie ist der Stand in Deutschland?
Deutschland wird die Verordnung (vermutlich) nicht einhalten. Zumindest nicht pünktlich:
➤ Ab Ende 2025 ist eine Testphase geplant.
➤ Ab Anfang 2026 sollen Partner und Diensteanbieter an- bzw. eingebunden werden.
➤ Ab 2027 soll die staatliche Wallet via Smartphone dann flächendeckend zur Verfügung stehen.
Aber noch sind viele Fragen offen. Ob der Plan Realität wird, werden wir spätestens 2026 wissen. Nichtsdestotrotz ist das Potential enorm. Behörden und Verwaltungen müssen sich zwingend mit dem Thema befassen.
Wer braucht Beratung?
Foto von Christian Lue auf Unsplash
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