Digital reicht nicht.

Besser muss es auch sein.
Verwaltungen messen laut OECD ihren Digitalisierungs-Fortschritt noch immer mit falschen KPIs. Sie messen z. B. Wie viele Services digital verfügbar sind und wie viele Menschen diese nutzen. Aber sind das die entscheidenden Fragen? Nein. Auf diese KPIs kommt es wirklich an:
·      Wie viel Zeit und Kosten spart der neue digitale Vorgang?
·      Wie stark wird der bisherige Aufwand vereinfacht?
·      Wie stark steigt das Vertrauen in Verwaltung?
Solange wir vor allem messen, was wir bereitstellen, statt was sich dadurch ändert und vor allem verbessert, laufen wir Gefahr, Fortschritt mit Sichtbarkeit zu verwechseln. Die entscheidende Frage ist daher nicht, wie viele Services digitalisiert werden, sondern ob Verwaltung dadurch für Bürger spürbar einfacher wird.
Habt ihr schon mal eine große Vereinfachung erlebt? Bei welchen Verwaltungsleistungen besteht der größte Handlungsbedarf?
Quelle: OECD – Towards a Future-Oriented Public Sector: Anticipation, Adaptation and Learning in Government
Bild: Jorgen Hendriksen für Unsplash

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