Un po‘ italiano! Italien hat etwas geschafft, das in vielen Verwaltungen wie Zukunftsmusik klingt: Es hat den staatlichen Einkauf neu gedacht und digitalisiert. Im Zentrum steht die Plattform CONSIP als zentraler Einkaufsknoten für die öffentliche Verwaltung. Klingt unspektakulär? Ist es aber nicht!
Endlich müssen einzelne Behörden nicht mehr jedes Projekt neu ausschreiben. Sie greifen auf bestehende Verträge, geprüfte Anbieter und standardisierte Leistungen zurück – und sie sammeln dabei Daten, tauschen sich automatisch aus und verbessern so stetig die Qualität ihrer Dienstleister. Die OECD beschreibt genau diesen Ansatz als einen der wichtigsten Hebel moderner Verwaltung. Beschaffung wird vom administrativen Prozess zur strategischen Infrastruktur. Der Effekt ist enorm!
- Prozesse werden schneller
- Qualität steigt
- Innovationen werden leichter
Vor allem aber entsteht etwas, das oft unterschätzt wird: Ein lernendes System. Die Erkenntnis aus Italien ist klar: Die Geschwindigkeit der Verwaltungsdigitalisierung entscheidet sich nicht nur am Service für Bürger. Sie entscheidet sich auch dort, wo der Staat festlegt, was er einkauft und wie er es tut.
Quelle: https://lnkd.in/da7EHZRb
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