Alle reden über Portale, Apps, Wallets und Services. Wir auch. Aber dabei fällt ein Aspekt der Digitalisierung unter den Tisch: die Registermodernisierung. Die was?
Das Wort ist nicht nur typisch deutsch, sondern auch nicht besonders eingängig. Aber was dahintersteckt, kann über den Erfolg oder Misserfolg der deutschen Digitalisierung entscheiden.
Das Prinzip ist einfach: Behörden sollen Informationen untereinander austauschen können. Und Bürger sollen nicht immer wieder dieselben Angaben machen müssen. Was trivial klingt, ist in der Praxis ein fundamentaler Umbau. Denn heute gilt oft noch das Gegenteil: Daten liegen verteilt, sind nicht vernetzt und werden immer wieder neu abgefragt. Das führt dazu, dass selbst digitale Prozesse unnötig kompliziert bleiben. Die Registermodernisierung setzt genau hier an.
Sie schafft die Voraussetzungen für:
· durchgängige Prozesse
· Echtzeit-Daten
· und langfristig auch für Prinzipien wie Once Only
Ohne moderne Register gibt es keine echte Digitalisierung.
War euch das Fachwort schon ein Begriff?
Bild: Joachim Schnürle für Unsplash
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